Bewegungsmelder vs. Präsenzmelder – der Unterschied bei B.E.G.
Moderne Gebäudeautomation setzt zunehmend auf intelligente Sensorik, um Komfort zu steigern und gleichzeitig Energie zu sparen. Bewegungs- und Präsenzmelder leisten hierzu einen entscheidenden Beitrag, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer Funktionalität und ihren Einsatzbereichen.
Der Unterschied liegt in der Funktionslogik
Bei B.E.G. unterscheiden sich Bewegungs- und Präsenzmelder nicht durch ihre Sensibilität, sondern durch ihre intelligente Funktionslogik. Beide Meldertypen erfassen Bewegungen zuverlässig und präzise. Der entscheidende Unterschied liegt darin, wie sie das Licht steuern.
Ein Bewegungsmelder bewertet die Helligkeit ausschließlich im Moment der Bewegungserkennung. Wird der eingestellte Lux-Wert unterschritten, schaltet er das Licht ein. Danach bleibt die Beleuchtung eingeschaltet, solange weiterhin Bewegungen erkannt werden – unabhängig davon, ob sich die Lichtverhältnisse zwischenzeitlich verändern. Jede neue Bewegung startet die Nachlaufzeit erneut.
Ein Präsenzmelder hingegen geht einen Schritt weiter: Er kombiniert die Bewegungserfassung mit einer kontinuierlichen Helligkeitsbewertung während erkannter Präsenz. Das bedeutet: Solange Bewegungen erfasst werden, wird fortlaufend geprüft, ob ausreichend Tageslicht vorhanden ist. Wird der eingestellte Lux-Wert über einen definierten Zeitraum überschritten, schaltet der Präsenzmelder das Licht automatisch aus – auch bei fortlaufender Bewegungserkennung.
Zusätzlich bieten Präsenzmelder erweiterte Funktionen für professionelle Anwendungen. Dazu zählt der Master-Slave-Betrieb zur optimalen Flächenabdeckung sowie die Möglichkeit zur manuellen Übersteuerung mittels Taster. In vernetzten Systemen wie KNX, DALI, Casambi oder LUXOMESH® ermöglichen Präsenzmelder darüber hinaus eine bedarfsgerechte Lichtregelung bis hin zur Konstantlichtregelung.